In den letzten Jahren hatte sich die CSU vom Projekt der zivilfliegerischen Nachfolgenutzung des Militärflugplatzes Fürstenfeldbruck distanziert, nachdem sie ursprünglich auch unseren Verband ab dem Jahr 1995 dazu aufgefordert hat, uns für die Entwicklung dieses Flugplatzes einzusetzen.Wir würden es sehr begrüßen, wenn es endlich zu einem offenen Dialog darüber kommen würde, wie das Gelände des Fugplatzes Fürstenfeldbruck ökonomisch optimal genutzt werden kann. Denn die zivilfliegerische Nutzung und das Konzept der Gemeinde Maisach, das vor allem die Ansiedelung eines Fahrsicherheitstrainings von BMW und der Daglfinger Trabsportler vorsieht, lassen sich durchaus parallel betreiben.
Diese gemeinsame Nutzung würde ein Maximum an neuen Arbeitsplätzen bedeuten, und auch die Naturschutzaspekte würden voll berücksichtigt. Denn der Flugplatz Fürstenfeldbruck hat bereits seine FFH-Verträglichkeit und natürlich auch die Einhaltung aller Lärmgrenzwerte in den Nachbargemeinden in vollem Umfang nachgewiesen.
Die Nachricht vom Kurswechsel in diesem CSU-Gremium hat offenbar eine „Schockwelle" unter den Flugplatzgegnern ausgelöst, so ist es auch beim Münchner Merkur nachzulesen:
Meldung "Rückenwind für Fursty-Flieger" vom 29.04.2010