Ein entsprechender Antrag Deutschlands auf ein sogenanntes „Opt-Out" wurde bei den europäischen Behörden gestellt. Durch die verspätete Verabschiedung von EASA-FCL durch das Europäische Parlament ist der ursprünglich vorgesehene Fahrplan nicht mehr zu halten. Allerdings wollen die deutschen Luftfahrtbehörden prüfen, ob in einigen Bereichen, wie etwa bei Flugschulen, ein früherer Einführungstermin von EASA-FCL angestrebt werden soll.Was genau mit den Inhabern von ICAO- und nationalem und PPL geschehen wird, steht nach Auskunft des BMVBS noch nicht abschließend fest. Angestrebt ist, diese Lizenzinhaber mit europäischen Lizenzen wie etwa dem LAPL oder einem PPL mit entsprechenden Restriktionen auszustatten, die für die Lizenzinhaber die Ausübung der gleichen Privilegien wie bislang erlauben. Wir haben das BMVBS darum gebeten, seine Planungen so bald wie möglich öffentlich bekannt zu geben, da sich in der Branche Unsicherheit breit macht und in Ermangelung von Fakten verstärkt Gerüchte im Umlauf sind.
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