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  Neues vom Flugplatz Fürstenfeldbruck
  27.01.2010

Wir haben bereits über eine Reihe von schlechten Nachrichten zum Jahreswechsel im Zusammenhang mit dem Flugplatz Fürstenfeldbruck berichtet.

Die Abänderung des Landesentwicklungsplans, die geplante Entwidmung durch das Bundesverteidigungsministerium zum 31. Januar 2010, den Brandanschlag auf die dort abgestellten Flugzeuge am 2. Januar 2010.

Jetzt haben wir uns wieder gesammelt, der Blick geht nach vorne und die Auseinandersetzung weiter. Zuerst hat die Flugplatz-Fürstenfeldbruck Betriebs GmbH durch den Geschäftsführer Andreas Boehl Widerspruch gegen die Entwidmung des Flugplatzes durch die Bundeswehr eingelegt, der eine unmittelbar aufschiebende Wirkung hat. Jetzt werden sich die Gerichte, die wir sowieso schon wegen Untätigkeit des Freistaats Bayern bei der Bearbeitung unseres Antrags auf Betriebsgenehmigung angerufen haben, auch mit diesem Aspekt des Verfahrens auseinander setzen müssen.

In Sachen Brandanschlag haben wir gemeinsam mit den Geschädigten einen Betrag von 4.000 EUR auf die Ergreifung der Täter ausgesetzt, die Kriminalpolizei ermittelt, Details hierzu finden Sie weiter unten im Text.

In der Presse haben sich die Fluglärmgegner aus Fürstenfeldbruck und Maisach schon vor dem Flugplatztor ablichten lassen, wie sie Sekt auf die Schliessung von Fürsti trinken. Wenn sich da nicht jemand zu früh gefreut hat!

Außerdem wenden wir uns derzeit auch nochmal mit Nachdruck an BMW. Wir wollen dem Automobilhersteller verdeutlichen, dass seine bisher ablehnende Haltung gegenüber einer gemeinsamen Nutzung des Flugplatzareals sicherlich sehr viele potentielle BMW-Käufer unter den Piloten in Deutschland und weltweit massiv zu verärgern droht.

Wenn nur 5% der Piloten unter den bisherigen Kunden von BMW beim nächsten Autokauf eine andere Marke wählen, droht BMW ein Verlust von 40 Mio. EUR Umsatz pro Jahr. Zwar haben wir nicht genügend Piloten unter den Wählern in Bayern um die Landesregierung zu beeindrucken, aber sicherlich genügend Piloten unter den Kunden von BMW, um dort ein Nachdenken über eine gemeinsame Nutzung des Flugplatzes zu erreichen. Denn auf den über 250 ha Fläche des Militärflughafens Fürsti ist wahrlich genügend Platz für einen Flugplatz für die Allgemeine Luftfahrt und das von BMW geplante Fahrsicherheitszentrum!

Wir halten Sie über den weiteren Fortgang informiert!

Die Polizei hat folgende Pressemeldung veröffentlicht:

FÜRSTENFELDBRUCK.
Geschädigte und der Verband AOPA haben für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von insgesamt 4.000 Euro ausgesetzt.

Wie bereits gemeldet, drang ein bislang unbekannter Täter in der Nacht vom 01.01. zum 02.01.2010 in zwei Hangars am Fürstenfeldbrucker Flugplatz ein. Dort versuchte er, die dort abgestellten Flugzeuge in Brand zu stecken. Dabei brannte eine Maschine total aus, weitere sieben wurden beschädigt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck ist in diesem Fall zuständig, der Täter konnte noch nicht ermittelt werden.

Jetzt haben Eigentümer der Flugzeuge und die Vereinigung AOPA-Germany (Aircraft Owners and Pilots Association) eine Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, von insgesamt 4.000 Euro ausgesetzt.

Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.
Hinweise bitte an die Kripo Fürstenfeldbruck unter der Rufnummer 08141 - 612 -0. www.polizei.bayern.de

 



 

 
         
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